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Allgemeine Geschäftsbedingungen

pferdegestütztes Coaching – Janin Köhler

§ 1 Geltungsbereich, Vertragsstrafe und Rechtswahl, Sprachregelung

(1) Die nachstehenden allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Rechtsgeschäfte gegenüber Verbrauchern und Unternehmern mit Frau Janin Köhler, Kletterrosenweg 7, 12526 Berlin (nachstehend auch „Coach“ genannt).

 

(2) Sämtliche Rechtsgeschäfte gegenüber Verbrauchern und Unternehmern mit dem Coach können schriftlich sowie per E-Mail, unter Nutzung des Kontaktformulars oder des Online-Buchungssystems „Termin buchen“ über den Webauftritt www.janin-koehler.com zustande kommen.

 

(3) Die Vertragssprache ist deutsch, es findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung.

 

(4) Den vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen etwaig zuwiderlaufende Allgemeine Geschäftsbedingungen von Verbrauchern oder Unternehmern finden keine Anwendung, es sei denn, der Coach hat deren Geltung ausdrücklich schriftlich oder in Textform vorab zugestimmt.

 

(5) Lediglich aus Gründen der besseren Lesbarkeit und Vereinfachung werden statt „Teilnehmerin und Teilnehmer“ oder „Coach und Coachin“ die vereinheitlichenden Begriffe „Teilnehmer“ und „Coach“ verwendet und umfassen damit sämtliche Geschlechtsbezeichnungen („männlich/weiblich/divers“).

 

§ 2 Vertragsgegenstand

(1) Gegenstand des Vertrages können – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – u.a. die folgenden Leistungen des Coaches sein: pferdegestütztes Einzel- oder Gruppencoaching sowie spezielle Coaching-Programme.

 

(2) Die Terminangebote des Coaches im Online-Buchungssystem unter dem Webauftritt www.janin-koehler.com stellen verbindliche Angebote des Coaches dar, die durch den Teilnehmer mit Buchung des konkreten Termins angenommen werden. Unberührt hiervon bleiben nachfolgend durch den Coach versandte Buchungsbestätigungen und/oder Rechnungslegungen unter (nochmaliger) Mitteilung/Bestätigung des Ortes, der Uhrzeit und der Dauer.

 

(3) Individuelle Terminanfragen des Teilnehmers über das Online-Kontaktformular stellen verbindliche Angebote des Teilnehmers in Form von Terminwünschen dar, die ggf. durch den Coach verbindlich angenommen werden (z.B. Buchungsbestätigung und/oder Rechnungslegung), dies unter Mitteilung des Ortes, der Uhrzeit und der Dauer.

 

(4) Geringe Änderungen am zugesagten Leistungsprogramm des Coaches, die nicht zu einer Änderung des Charakters der Veranstaltung führen, berechtigen den Teilnehmer nicht zum Rücktritt vom Vertrag oder zur Minderung des Preises der gebuchten Leistungen.

 

(5) Werden einzelne Leistungen durch den Teilnehmer nicht in Anspruch genommen, so bleibt der vollständige Zahlungsanspruch des Coaches hiervon unberührt. 

 

§ 3 Vertragslaufzeit und Zahlungsbedingungen

(1) Der Vertrag beginnt und endet je nach erfolgtem Buchungsumfang, wobei die Terminanfrage des Teilnehmers auf Grundlage des Veranstaltungskalenders i.V.m. der Buchungsbestätigung des Coaches gemäß 2 Abs.1 maßgeblich ist.

 

(2) Die Teilnahmegebühr für das konkret gebuchte Coaching bzw. die konkret gebuchte Veranstaltung richten sich nach der aktuellen Preisliste des Coaches zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses.

 

(3) Sämtliche angegebenen Preise des Coaches verstehen sich als Endpreise. Aufgrund des Kleinunternehmerstatus des Coaches gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer erhoben und auch nicht ausgewiesen. Der Teilnehmer kann per Überweisung seiner Zahlungsverpflichtung nachkommen. Besondere Zahlungsbedingungen können in einer Einzelvereinbarung vertraglich abweichend von diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen geregelt werden.

 

(4) Die Rechnungsstellung erfolgt nach verbindlicher Buchung per Post oder Email an den Teilnehmer. Sämtliche Zahlungen sind unverzüglich Rechnungslegung ohne jeden Abzug per Vorkasse fällig und müssen bei dem Coach spätestens 2 Tage vor Veranstaltungsbeginn gutgeschrieben sein. Im Falle von Buchungen unmittelbar vor Veranstaltungsbeginn steht die Buchung unter der Bedingung der unverzüglichen Übersendung eines Zahlungsnachweises an den Coach, der spätestens bei Veranstaltungsbeginn vorliegen muss. Das Recht des Coaches zur Geltendmachung eines darüberhinausgehenden Schadens bleibt unberührt.  

 

(5) Der Zugang zu den jeweiligen Leistungen wird von dem vorherigen Zahlungseingang abhängig gemacht.

 

(6) Der Teilnehmer ist nicht berechtigt, gegenüber Zahlungsansprüchen des Coaches ein Zurückbehaltungsrecht geltend zu machen oder aufzurechnen; es sei denn, es handelt sich um unstreitige oder titulierte Gegenforderungen.

 

§ 4 Allgemeine Teilnahmebedingungen und Verhaltenspflichten der Teilnehmer

(1) Jeder Teilnehmer hat sich so zu verhalten, dass er weder sich selbst noch andere gefährdet und die Leistungen gegenüber jedem Teilnehmer störungsfrei erbracht werden können. Sollte ein Teilnehmer die Veranstaltung nachhaltig stören, kann der Coach den betreffenden Teilnehmer – bei leichten Verstößen nach vorheriger Abmahnung – von der weiteren Veranstaltung ausschließen.

 

(2) Gleiches gilt, wenn der Teilnehmer unter Einfluss von Alkohol oder sonstigen berauschenden Mitteln bzw. steht oder vor oder während der Veranstaltung erkennbare gesundheitliche Probleme bei dem Teilnehmer auftreten, die dem Beginn oder der Fortführung der Veranstaltung entgegenstehen.

 

(3) Der Coach ist gegenüber den Teilnehmern während der Veranstaltung weisungsbefugt, um den sicheren Verlauf der Veranstaltung sowie die Verletzungsfreiheit des Teilnehmers zu gewährleisten, wobei der Teilnehmer verpflichtet ist, den Coach vor Beginn oder sofort bei erstmaligem Auftreten während der Veranstaltung über gesundheitliche Einschränkungen/Beschwerden oder Vorerkrankungen zu informieren. Bei Verstößen hiergegen kann der Coach den betreffenden Teilnehmer von der weiteren Veranstaltung ausschließen.

 

(4) Der Teilnehmer ist verpflichtet, die Pferde respektvoll und tierwohlgerecht zu behandeln, insbesondere die Pferde auch nicht zu füttern, um falsche „Belohnungsanreize“ zu vermeiden.

 

§ 5 Haftungsbeschränkung des Coaches

Der Coach haftet in Fällen des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit nach den gesetzlichen Bestimmungen. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Coach ausschließlich nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes, wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder wegen der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, wobei die Haftung des Coaches für die leicht fahrlässige Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, soweit nicht wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit gehaftet wird.

 

§ 6 Rücktritt und Kündigung

(1) Teilnehmer können bis zu 1 Woche vor Beginn der Veranstaltung von der Anmeldung zurücktreten. Bereits gezahlte Teilnahmegebühren werden in diesem Falle voll erstattet.

 

(2) Bei Rücktrittserklärungen, die später als 1 Woche und bis zu 2 Tage vor Veranstaltungsbeginn bei dem Coach eingehen, wird eine Ausfallgebühr/Aufwandsentschädigung in Höhe von 50% der Teilnahmegebühren geltend gemacht.

 

(3) Tritt der Teilnehmer später als 2 Tage vor Beginn der Veranstaltung zurück, wird dennoch die gesamte Teilnahmegebühr fällig, wobei es dem Teilnehmer freisteht, einen Ersatzteilnehmer zu stellen.

 

(4) Der Coach ist demgegenüber berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten, wenn die Rechnung nicht innerhalb der unter § 3 Abs. 4 genannten Frist vollständig beglichen wurde. Im Übrigen ist der Coach berechtigt, aus wichtigem Grund vom Vertrag zurückzutreten (z.B. Nichterreichung der notwendigen Teilnehmeranzahl, gesundheitliche Gründe, Gründe des Tierwohls etc.), wobei eine Rückerstattung der Teilnahmegebühren nur dann in Betracht kommt, sofern der Coach nicht binnen angemessener Frist geeignete Ersatztermine vorschlägt, die sich an der vorherigen Buchung zu orientieren haben und nicht später als 2 Wochen nach dem ausgefallenen Termin liegen dürfen. Anderenfalls oder bei Vorliegen eines wichtigen Grundes auf Seiten des Teilnehmers, der die Teilnahme an einem Ersatztermin verhindert, erhält der Teilnehmer 50% der Teilnahmegebühren erstattet.

 

(5) Der Rücktritt, gleich durch welche Partei, hat zumindest in Textform (Email) zu erfolgen.

 

§ 7 Urheberrecht

Videos, Bilder und Fotos sowie die Homepage des Coaches nebst sämtlichen Werbemitteln wie Flyer, Texte, Logos etc. sind urheberrechtlich geschützt und dürfen ohne Einwilligung des Urhebers weder vervielfältig noch verbreitet oder online veröffentlicht werden. Während des Coachings sind Foto- und Videoaufnahmen durch den Teilnehmer untersagt.

 

§ 8 Datenschutz

Sofern nicht anders vereinbart, erklärt sich der Teilnehmer mit der Speicherung und Verarbeitung seiner/ihrer persönlichen Daten zu ausschließlich internen Vertragsdurchführungs- und Abrechnungszwecken gemäß der DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) einverstanden.

 

§ 9 Alternative Streitbeilegung

Die EU-Kommission stellt im Internet eine Plattform zur Verfügung, die als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten aus Online-Kauf- oder Dienstleistungsverträgen, an denen ein Verbraucher beteiligt ist, dient. Link zur Plattform: https://ec.europa.eu/consumers/odr

Der Coach ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit.

 

§ 10 Höhere Gewalt

(1) Ist eine Nichterbringung der Leistung des Coaches oder die Nichtannahme der Leistungen durch den Teilnehmer, insbesondere die Nichteinhaltung von Veranstaltungsterminen, auf höhere Gewalt, z.B. Pandemien, Mobilmachung, Krieg, Aufruhr, oder auf ähnliche, nicht vom Coach oder dem Teilnehmer zu vertretende Ereignisse, z.B. Streik oder Aussperrung, zurückzuführen, verlängern sich die Fristen um die Zeiten, während derer das vorbezeichnete Ereignis oder seine Wirkungen andauern.

 

(2) Höhere Gewalt, Arbeitskämpfe, Unruhen, behördliche Maßnahmen und sonstige unvorhersehbare, unabwendbare und schwerwiegende Ereignisse befreien die Vertragspartner für die Dauer der Störung und im Umfang ihrer Wirkung von den Leistungspflichten. Dies gilt auch, wenn diese Ereignisse zu einem Zeitpunkt eintreten, in dem sich der betroffene Vertragspartner in Verzug befindet. Die Vertragspartner sind verpflichtet, im Rahmen des Zumutbaren unverzüglich die erforderlichen Informationen zu geben und ihre Verpflichtungen den veränderten Verhältnissen nach Treu und Glauben anzupassen.

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